Thursday, August 30, 2007

YAPC::Europe 2007 -- Tag 2

Der zweite Tag begann mit einer Keynote von Damian Conway. Dabei durften die Teilnehmer der YAPC sehen, wie Conway Variablen einführte, die wie Positronen auch zeitlich "rückwärts" existieren können. Für den Vortrag wurden laut Damian 545 Folien verwendet - einfach unglaublich wie man so etwas in 90 Minuten unterbringt. Conway hat eine unschlagbare Art, Vorträge zu halten. Kein Wunder, dass er damit seinen Lebensunterhalt sehr gut bestreiten kann. Noch vor der Frühstückspause wurde die "Jobmesse" eröffnet. Zehn Unternehmen haben hier ihre Stände aufgebaut um sich potentiellen Bewerbern zu stellen. Das zeigt, wie sehr Perl-Programmierer gefragt sind. Vielleicht sollte in den Universitäten etwas nachgesteuert werden und zumindest ein Einführungskurs angeboten werden. An wen kann man sich mit so einem Anliegen wenden?

Nach der Frühstückspause zeigte Mark Jason Dominus am Beispiel von Class::Observable, wie man "besseren" Code schreibt und dabei die Fehleranfälligkeit minimiert. Es waren ein paar interessante Punkte dabei, die auf jeden Fall im Hinterkopf verbleiben sollten. "mock" nutzte Google Codesearch um typische Schwachstellen in Perl-Modulen und -Anwendungen zu finden. Zudem stellte er zwei Tools ganz kurz vor, die beim Sicherheitstest von Webanwendungen nützlich sein können. Danach war die Mittagspause angesagt.

Meine Mittagspause ging bis zur Kaffeepause, da mich die Vorträge in der Zwischenzeit nicht so übermäßig interessiert haben. Das lag aber nur daran, dass ich mich mit den Themen nicht beschäftige und nicht an den Themen selbst.

Nach der Kaffeepause stand der zweite Conway-Vortrag auf dem Programm. Zusammen mit Larry Wall gab es einen Perl6-Update. Es gab viele kritische Fragen aus dem Auditorium, die Conway und Wall gut beantworteten. Direkt im Anschluss wurde der Transport zum "Attendees Dinner" organisiert. Da der Veranstaltungsort nicht alle Teilnehmer bedienen konnte, wurde ein "Alternativ Dinner" organisiert. Beim "Attendees Dinner" gab es neben gutem Essen und Trinken vor allem die Möglichkeit, mit sehr vielen YAPC-Besuchern zu sprechen. Damian Conway hat mir auch versprochen, das Vorwort für eine der nächsten Ausgaben von "$foo" zu schreiben. Das wäre echt cool!

Der Heimweg war abenteuerlich, weil wir nicht den direktesten Weg genommen haben, sondern mit Straßenbahnen quer durch Wien gefahren sind. So konnte ich wenigstens ein paar andere Ecken auch mal bei Nacht bewundern!

Im Hotel habe ich dann erst noch am Laptop gearbeitet und ein paar Sachen für meinen Lightning-Talk morgen früh gemacht.

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