Friday, August 31, 2007

YAPC::Europe-Videos auf YouTube

Die ersten Videos der YAPC sind auf YouTube:

Französischer Perl-Workshop 2007

Auf der YAPC hat Philippe 'BooK' Bruhat den diesjährigen Französischen Perl-Workshop angekündigt, der am 16./17. November in Lyon stattfindet. Dort werden natürlich auch Vorträge gesucht...

YAPC::Europe 2007 -- Tag 3

19 Talks in 90 Minuten - so fing der letzte Tag der YAPC::Europe 2007 an. Die Lightning Talks sind ein gutes Mittel, in Projekt oder ein Modul in kurzer Zeit vorzustellen. Oder auch einfach etwas allgemeines, lustiges zu zeigen. Gerade für Konferenz-Neulinge ist es ein gutes Mittel, um einen Einstieg in das "Halten von Vorträgen" zu bekommen. Diesmal gingen die Lightning Talks von (Unicode-)Bugs in Perl, über GUI-Testing bis hin zu einem "Lessons learned"-Vortrag.

Mein Lightning Talk über Win32::GuiTest kam anscheinend ziemlich gut an, auch wenn er nicht 100%ig lief. Ich habe viel Lob für den Vortrag bekommen - so etwas baut auf und macht Freude auf zukünftige Vorträge bei einer YAPC.

Eigentlich war es kein "Vortrag", denn ich habe meinen Laptop alles machen lassen...

Danach habe ich erstmal lange Pause gemacht, weil der Vortrag, den ich mir eigentlich anschauen wollte, ausgefallen ist. Vor der Mittagspause habe ich mir noch den MAD-Vortrag von Gerard Goosens angehört. Dort wurde gezeigt, wie man einen Perl5-nach-Perl5-Übersetzer schreibt. Dabei wird das Perl-Programm in eine XML-Struktur übersetzt, die nach Belieben verändert werden kann.

Zwischen Mittagspause und Kaffeepause fanden dann die letzten Vorträge der diesjährigen YAPC::Europe statt. Der erste Vortrag, den ich mir angehört habe, war von Avar Arnfjörd Bjarmason über "5.10 regex pragmata". Das Hauptthema dabei war die Implementierung des POSIX-Plugins für die RegEx-Engine in Perl 5.10. Direkt im Anschluss hat "mock" gezeigt, wie er riesige Datenmengen in eine Datenbank schreibt und dafür verschiedene Techniken wie perlbal, MogileFS und memcached verwendet.

Ein paar "Nachteile" von Perl - wie zum Beispiel fehlende Installationsroutinen von Perl-Anwendungen - zeigte Mark Fowler. Dabei ging er zu jedem vermeintlichen Nachteil auf die Lösung ein. Der letzte Vortrag war eine Präsentation von "Perl Worst Practices" von Marty Pauly. Neben "Variablen" zeigte er auch, warum Reguläre Ausdrück zu "Bad Code" führen.

Wie es Tradition ist, findet zum Abschluss noch eine Auktion statt, mit deren Erlös die kommende YAPC unterstützt werden soll. Dabei werden auch allerlei kuriose Dinge versteigert. Diesmal wurde ein "Trainingslager mit Damian Conway" versteigert, das für 500 Euro (von mehreren Personen bezahlt) an den Auktionator weitergereicht wurde. Die Organisatoren der kommenden YAPC::EU müssen bei der nächsten Konferenz eine schwedische Flagge auf der Stirn tragen - das wurde für 370 Euro versteigert. Damit war die YAPC::Europe 2007 in Wien vorbei!

Die Teilnehmer zeigten auch Solidarität mit einem Portugiesischen Teilnehmer, der aus einem traurigen Anlass früher nach Hause musste. Und der frühere Flug hat über 500 EUR mehr gekostet. Auf der Auktion wurden diese Mehrkosten sehr schnell aufgebracht.

Am Abend gab es noch eine Zusammenkunft in einer Bar, um den Abschluss der YAPC zu feiern. Dabei kamen nochmal rund 80 Personen - echt toll...

Die YAPC::Europe 2007 war einfach Klasse! Super viele sehr nette Leute, viele und gute Vorträge und vor allem eine sehr gute Organisation. Man kann Vienna.pm nur zu einer solchen Leistung gratulieren!

Thursday, August 30, 2007

YAPC::Europe 2007 -- Tag 2

Der zweite Tag begann mit einer Keynote von Damian Conway. Dabei durften die Teilnehmer der YAPC sehen, wie Conway Variablen einführte, die wie Positronen auch zeitlich "rückwärts" existieren können. Für den Vortrag wurden laut Damian 545 Folien verwendet - einfach unglaublich wie man so etwas in 90 Minuten unterbringt. Conway hat eine unschlagbare Art, Vorträge zu halten. Kein Wunder, dass er damit seinen Lebensunterhalt sehr gut bestreiten kann. Noch vor der Frühstückspause wurde die "Jobmesse" eröffnet. Zehn Unternehmen haben hier ihre Stände aufgebaut um sich potentiellen Bewerbern zu stellen. Das zeigt, wie sehr Perl-Programmierer gefragt sind. Vielleicht sollte in den Universitäten etwas nachgesteuert werden und zumindest ein Einführungskurs angeboten werden. An wen kann man sich mit so einem Anliegen wenden?

Nach der Frühstückspause zeigte Mark Jason Dominus am Beispiel von Class::Observable, wie man "besseren" Code schreibt und dabei die Fehleranfälligkeit minimiert. Es waren ein paar interessante Punkte dabei, die auf jeden Fall im Hinterkopf verbleiben sollten. "mock" nutzte Google Codesearch um typische Schwachstellen in Perl-Modulen und -Anwendungen zu finden. Zudem stellte er zwei Tools ganz kurz vor, die beim Sicherheitstest von Webanwendungen nützlich sein können. Danach war die Mittagspause angesagt.

Meine Mittagspause ging bis zur Kaffeepause, da mich die Vorträge in der Zwischenzeit nicht so übermäßig interessiert haben. Das lag aber nur daran, dass ich mich mit den Themen nicht beschäftige und nicht an den Themen selbst.

Nach der Kaffeepause stand der zweite Conway-Vortrag auf dem Programm. Zusammen mit Larry Wall gab es einen Perl6-Update. Es gab viele kritische Fragen aus dem Auditorium, die Conway und Wall gut beantworteten. Direkt im Anschluss wurde der Transport zum "Attendees Dinner" organisiert. Da der Veranstaltungsort nicht alle Teilnehmer bedienen konnte, wurde ein "Alternativ Dinner" organisiert. Beim "Attendees Dinner" gab es neben gutem Essen und Trinken vor allem die Möglichkeit, mit sehr vielen YAPC-Besuchern zu sprechen. Damian Conway hat mir auch versprochen, das Vorwort für eine der nächsten Ausgaben von "$foo" zu schreiben. Das wäre echt cool!

Der Heimweg war abenteuerlich, weil wir nicht den direktesten Weg genommen haben, sondern mit Straßenbahnen quer durch Wien gefahren sind. So konnte ich wenigstens ein paar andere Ecken auch mal bei Nacht bewundern!

Im Hotel habe ich dann erst noch am Laptop gearbeitet und ein paar Sachen für meinen Lightning-Talk morgen früh gemacht.

Wednesday, August 29, 2007

YAPC::Europe 2007 -- Tag 1

Gestern begann die Konferenz mit der offiziellen Eröffnung durch Thomas Klausner. Danach gab es den ersten Vortrag: "How to get the most out of a YAPC" von José Castro gehalten. Dieser war hauptsächlich an die "Neulinge" der Konferenz gerichtet. Es ging dabei darum, wie man für sich selbst möglichst viel aus der Veranstaltung mitnehmen kann. Anschließend gab es die erste Keynote - gehalten von Larry Wall.

Der erste reguläre Vortrag, den ich mir angehört habe, wurde von Jan Henning Thorsen über Operator-Overloading gehalten. Hier wurde gezeigt, wie eigene Subroutinen statt der Standardfunktionen bei bestimmten Operatoren ausführen kann. Dazu wird das Modul overload.pm verwendet. Viel Neues gab es dabei nicht für mich - genauso beim nächsten Vortrag: Barbie von Birmingham.pm zeigte wie Webanwendungen mit Selenium getestet werden können.

Beim Vortrag "Evolving architecture - make development easy and your site faster" zeigte Leo Lapworth, wie sich die Umgebung von Webanwendungen im Lauf der Zeit verändert: von einem einzelnen Server, der alles alleine macht bis hin zu einem System mit mehreren Servern, die spezialisiert einzelne Aufgaben wahrnehmen.
R. Geoffrey Avery zeigte bei "Manage::Objects" eine Möglichkeit, Objekte in einer Art "Singleton" "dauerhaft" zur Verfügung stellen zu können.

Wie man in 28 Tagen etwas für das tägliche Geschäft lernen kann, zeigte Greg McCarroll in "28 days later". Der letzte Vortrag vor der Kaffeepause war "Catalyst - refactor large apps with team and have fun!". Ich habe hier eigentlich eine "Anleitung" erwartet, wie man bestehende CGI-Skripte auf Catalyst umstellen kann, aber meine Erwartungen wurden nicht wirklich erfüllt.

Eine sehr interessante Alternative zu HTML::Prototype und CGI::Ajax zeigte Jon Allen in "Lightweight Ajax with OpenThought". OpenThought ist sehr leichtgewichtig und hat viele Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln Ajax-Funktionen in Webseiten einzubauen. Das werde ich mir garantiert für mein nächstes Web-Projekt anschauen.
Ebenfalls um Webanwendungen ging es Leon Brocard "Scaling with memcached". Gerade stark frequentierte Webseiten wie Facebook haben das Problem, dass viele Datenbankabfragen gemacht werden müssen und die Ergebnisse gecachet werden sollen. Dies wird mit memcached und dem Perl-Modul Cache::Memcached erreicht.

Inhalte von Webseiten auslesen war das Thema von Tatsuhiko Miyagawa in "Practical Web scraping with Web::Scraper". Dabei verzichtet er auf Reguläre Ausdrücke und verwendet stattdessen XPath beziehungsweise CSS-Pfade.
Der letzte Vortrag am ersten Tag war "Finding Perl's place in the world" von Richard Dice. Er gab einen Einblick in seine Arbeit für die "Perl Foundation" und wie Perl in der Außendarstellung dasteht. Es gibt dabei einige positive Signale, aber auch noch viel Arbeit für alle Aktiven der Perl-Gemeinde.

Tuesday, August 28, 2007

YAPC::Europe 2008 -- Dänemark, wir kommen!

Bei der Eröffnung der YAPC::EU in Wien wurde - wie traditionell so üblich - der Ort der YAPC::EU im nächsten Jahr bekanntgegeben: Kopenhagen.

YAPC::EU 2008 wird von den Perl-Mongers Copenhagen ausgerichtet. Das Datum wird noch bekanntgegeben.

YAPC::Europe 2007 -- Tag 0

Fast direkt von der FrOSCon zur YAPC... Am Sonntag abend habe ich noch schnell meine Sachen gepackt, damit ich Montags ziemlich früh in Richtung Bahnhof losgehen konnte. Für mich ging es in Kelsterbach los - die Bahn hatte leichte Verspätung und fuhr von einem anderen Gleis. Aber es war ja genügend Puffer bis zur Abfahrt des EC 25 in Richtung Wien. Aber schon am Frankfurter Flughafen schien dieser Puffer aufgebraucht zu sein. Der Zug hielt im Bahnhof an und der Lokführer meldete "Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verschoben wegen Notfalleinsatzes". Na toll, fing ja schon gut an! Zum Glück kam gerade ein anderer Zug auf einem anderen Gleis, der auch zum Frankfurter Hauptbahnhof fuhr! Ich also rüber schnell in den anderen Zug und gehofft, dass dieser möglichst schnell abfährt.

Ich war dann doch überpünktlich am Hauptbahnhof in Frankfurt und konnte erstmal frühstücken. Der EC 25 (Dortmund - Budapest) kam dann sehr pünktlich und ich konnte meinen Platz einnehmen. Den Platz neben mir hatte ein netter Mann reserviert, der aber bis Nürnberg einen anderen Platz eingenommen hatte, damit wir beide genügend Platz hatten. Ab Nürnberg haben wir uns dann gut über die Geschichte Deutschland - Ungarn unterhalten. Das hatte auch sehr viele neue Sachen für mich parat.

In Wien angekommen, wollte ich mich erstmal erkundigen, wo ich überhaupt hin muss. Am Stadtplan lief mir erstmal Thomas Fahle über den Weg, der mit dem gleichen Zug angekommen ist. Im Hotel habe ich mich erstmal hingelegt und mich etwas ausgeruht.

Danach bin ich zur WU gefahren um mir anzuschauen, wo die YAPC::EU überhaupt stattfindet. Von der Uni bin ich dann direkt zum "Centimeter III" gelaufen, wo abends das Vor-Treffen stattfand. Dort bin ich gleich Yves Orton und Mark Overmeer über den Weg gelaufen. Bei ein paar Bier haben wir uns ganz gut unterhalten. So nach und nach sind sehr viele Leute eingetroffen - wesentlich mehr als Thomas Klausner angemeldet hatte, so dass die Bedienungen ganz schön in Stress geraten sind. Ich hatte dann noch ein ganz nettes Gespräch mit Richard Dice, Allison Randal und Ovid über die "Grant Comitee"-Geschichte...

Ich habe den ganzen Abend über einen Haufen netter Leute kennengelernt. Und ich bin erst um kurz vor 01.00 Uhr ins Hotel gegangen... Wenig Schlaf vor einem langen Tag

FrOSCon - Tag 2

Noch ein Nachtrag zu Tag 1 der FrOSCon: Bevor der Tag zu Ende ging, konnten wir noch ein paar Leuten bei Perl-Fragen behilflich sein. So haben wir innerhalb ein paar Minuten einen Perl-Einzeiler geschrieben, der einfachste CSV-Dateien bearbeitet. So konnten wir noch einige Leute "glücklich" machen.

Abends auf dem "Social Event" gab es dann kostenlose Würstchen - die von Google gesponsort wurden - und Salate, Steaks, und so weiter, die von O'Reilly "subventioniert" wurden.

Am zweiten Tag der FrOSCon ging es etwas später los, weil wir nicht erst den gesamten Stand aufbauen mussten, sondern nur ein paar Sachen wieder hergerichtet haben.

Vormittags war es dann ziemlich ruhig - man hatte fast den Eindruck, dass alle Teilnehmer erstmal ausschlafen mussten. Nachmittags war dann etwas mehr los und wir konnten einen Gewinner eines Jahres-Abos begrüßen.

Wir mussten dann etwas früher abbauen, weil ich mich ja zu Hause noch auf die YAPC::Europe vorbereiten musste. So ging eine - für uns erfolgreiche - FrOSCon zu Ende...

Saturday, August 25, 2007

FrOSCon - Tag 1

Nachdem der Abend gestern etwas länger geworden ist, sind wir heute früh wieder aufgestanden um pünktlich auf der FrOSCon die letzten Sachen an unserem Stand aufzubauen. Wir haben auch schon Ideen für unseren "nächsten" Stand - wann auch immer wir mal wieder auf einer Konferenz oder einer Messe vertreten sind.

Der Tag lief recht gut - ziemlich gut sogar, wenn man bedenkt, dass hier ein seeehr großer Teil PHP-Programmierer ist. Ich habe einige Bekannte wieder getroffen und teilweise endlich mal ein Gesicht zu Nicknames aus dem Internet bekommen...

Es sind weniger Besucher da, als von den Veranstaltern erwartet (rund 150 statt 500 Besucher), aber gerade in den Pausen ist an den Ständen recht viel los.

Uns gegenüber ist ein Stand von JAD, an dem in unregelmäßigen Abständen etwas Musik gespielt wird. Leider wird dann zwischendrin wieder abgebrochen und ein paar Macken scheint das System auch noch zu haben.

Die Verpflegung der Aussteller durch die FrOSCon ist ziemlich gut. Lecker Essen, viel zu trinken - so wie es sein muss ;)

Heute abend findet noch der Social Event unter dem Motto "Kölsch 0,2 statt Web 2.0" statt, bei dem die Würstchen von Google gesponsort sind und das Bier von O'Reilly gesponsort sind. Das zeigt mal wieder, dass "Essen" bei Google ganz groß geschrieben wird.

Vorhin habe ich mich noch mit Ralf vom Perl-Workshop-Orga-Team ziemlich gut unterhalten und ein paar neue Ideen - wie man Perl etwas "fördern" kann - mitgenommen. Das werde ich alles noch für mein Gespräch am Montag mit ein paar Leuten von der Perl-Foundation aufbereiten und hoffen, dass einiges umgesetzt wird.

Friday, August 24, 2007

FrOSCon - Tag 0

Wir betreiben bei der FrOSCon das erste Mal einen eigenen Stand bei einer Veranstaltung. Wir wollen hier ein wenig unser Perl-Magazin vorstellen (neudeutsch: "promoten"). Hier laufen etliche Entwickler und Förderer von Open Source rum, vielleicht warten einige nur auf ein Perl-Magazin ;)

Wir haben gerade unseren Stand aufgebaut und haben ganz nette "Nachbarn". Für unseren Stand haben wir einen Tisch, einen Zeitungsständer und diverses anderes Material zur Verfügung. Bilder und so weiter kommen in den folgenden Tagen...

1. Brüsseler Perl-Workshop

Brüssel.pm wird am 27. Oktober 2007 ihren 1. Brüsseler Perl-Workshop durchführen. Noch gibt es nicht allzu viel Informationen, ich denke aber, dass es sich bald ändern wird. Natürlich werden auch Vortragende gesucht, wobei die bevorzugte Sprache "Englisch" ist (neben Französisch und Holländisch).

Thursday, August 23, 2007

Perlsurvey - Knacken wir bald die 4000er Marke?

Vor fast einem Monat hat Kirilly Robert die Perl-Umfrage gestartet. Seitdem haben 3899 Leute mitgemacht (Stand 23.08.2007 16:47 Dt. Zeit). Wäre doch ganz nett, wenn es nach einem Monat 4000 Teilnehmer wären, oder? Das Ausfüllen der Umfrage dauert normalerweise nicht mal 5 Minuten...

Die Umfrage ist noch bis Ende September offen, dann beginnt die Zeit des Auswertens.

"Beginning Perl" als Wiki

Simon Cozens hat sein (etwas altes) Buch "Beginning Perl" in ein Wiki überführt. Jetzt darf jeder das Buch verbessern...

Tuesday, August 21, 2007

10. Deutscher Perl-Workshop // CfP

Von Mittwoch, dem 13.02.2008 bis Freitag, den 15.02.2008 findet der 10. Deutsche Perl-Workshop in Erlangen am Regionalen Rechenzentrum statt. Zielgruppe des Workshops sind alle ernsthaften Perl-Anwender und die, die es werden wollen.

Unser Workshop steht und fällt mit den Vorträgen. Üblicherweise sind Vorträge 5, 20 oder 40 Minuten lang. Alle Themen, die in irgendeiner Weise mit Perl oder dem Perl-Umfeld zu tun haben, können als Vorträge für den Workshop interessant sein. Unter www.perl-workshop.de/2008/cfp.html findestDu den ausführlichen "Call for Papers". Abgabefrist für die Einreichung von Vorschlägen ist Montag, der 29.10.2007.

Countdown YAPC::EU 2007 - Noch genau eine Woche!

Maros Kollar hat gerade ein "Update" für die Jobmesse rausgegeben:

Es haben sich 10 Aussteller für die Jobmesse gefunden:
  • BOOKING.COM
  • Geizhals Preisvergleich
  • Google
  • heise online
  • i5invest - driving your startup to success
  • Morgan Stanley
  • nfotex
  • Shopzilla
  • Venda
  • Verisign
Und mit über 300 Teilnehmern dürfen wir nächste Woche eine Rekord-YAPC erwarten. Also jede Menge netter Leute, viele Vorträge, ein großes "Staraufgebot" mit Larry Wall, Damian Conway, Mark Jason Dominus und Chia-Liang Kao (als Vertretung für Audrey Tang, die leider verhindert ist).

Für mich geht es am Montag ab in Richtung Wien!

The Perl-Foundation needs you!

Ovid hat nach jahrelanger Arbeit sein Amt als Vorsitzender des "Grant Commitee" abgegeben. Jetzt sucht die Perl-Foundation nach einem Nachfolger. Zu den Hauptaufgaben gehört es, vierteljährlich den "Call for Proposals" auszuschreiben und die Abstimmungen anzustoßen. Die Perl-Foundation ist auch dankbar, wenn neue Leute in die Perl-Foundation kommen und so vielleicht auch die "Reichweite" erhöhen.

Relativ wichtig ist es meiner Meinung nach auch, dass die Ankündigungen etc. einem möglichst breiten Publikum bekanntgemacht werden, damit auch die Aufgaben und die Aktivitäten der Perl-Foundation noch bekannter werden.

Monday, August 20, 2007

Perl-Bootcamp in Frankfurt

Im November (12.-15.) gibt es einen neuen Versuch, ein Perl-Bootcamp durchzuführen. Der 5-Tages-Kurs wird von Big Nerd Ranch Europe organisiert und findet in Frankfurt statt. Als Tutor konnte brian d foy gewonnen werden. Das ist sicherlich eine interessante Sache - wenn auch nicht ganz billig. brian ist sicherlich ein Top-Perl-Programmierer von dem man viel lernen kann

Mal schauen, ob brian Zeit findet, an einem Frankfurt.pm-Meeting teilzunehmen...

Friday, August 17, 2007

interessanter Urlaub für Kurzentschlossene

Wer schon immer mal nach Portugal wollte und kurzfristig Urlaub machen möchte, der kann ja zum "Intermediate OO Perl"-Vortrag von Damian Conway fliegen. Ich werde das wohl leider nicht schaffen, da nächste Woche sehr viel Arbeit auf mich wartet und ich noch einige Sachen für die FrOSCon und die YAPC::Europe vorbereiten muss.

Movable Type 4 erschienen

Vor ein paar Tagen ist Movable Type 4 erschienen. Die - auf Perl-basierende - Blog-Software ist für den privaten Gebrauch kostenlos. Wer mehr Funktionsumfang haben will, muss dafür zahlen. Die OpenSource-Variante der Software lässt noch ein wenig auf sich warten...

Durch das Hinzufügen der Möglichkeit, statische Seiten zu verwalten, wird aus der reinen Blog-Software schon fast ein CMS. Mal schauen wie sich das weiterentwickelt.

Tuesday, August 14, 2007

Perl-Schulungen-Verzeichnis

Unter http://www.perltraining.org/ ist eine Seite erreichbar, die von Gabor Szabo betrieben wird. Wie der Domain-Name schon verrät, geht es dabei um Perl-Schulungen. Für einige Länder sind Unternehmen eingetragen, die Kurse in Perl-Programmierung anbieten. Die Liste ist noch lange nicht komplett. Für Hinweise ist Gabor sicherlich dankbar.

Perl spart Zeit...

Gerade auf der Mailingliste von Sydney.pm:

> perl -e 'print int(rand(5) + 1),"\n"';
> 1

Years before Perl was invented, I was onsite and doing some tricky
development which involved the need for regular printouts. It was a pain
fetching the printout, so I wrote in shell a random name picker
similar to the one here, so that one of me or the two guys I was
working with would be requested to go and get the printout everytime
an lp command was issued.

I put my name at the end of the list, and then quietly changed
int(rand(3) + 1) to int(rand(2) + 1). One of the guys figured it
out after the next 6 printouts were all him and his mate, and demanded
I change it to int(rand(1)+1), after which neither of us had to fetch another
printout for a few days.


Das Shell-Skript lässt sich sehr leicht in Perl schreiben und so kann man mit Perl viel Zeit sparen ;)

Monday, August 13, 2007

Perl im Web - manchmal zu offensichtlich....

Es ist ja wirklich schön zu sehen, dass viele Webseiten mit CM-Systemen in Perl gepflegt werden, doch manchmal ist es etwas zu offensichtlich und die Systeme geben Fehler mitten in die Seite aus.

Ein aktuelles Beispiel ist ein Artikel auf connect.de (falls der Fehler schon behoben wurde, hier ein Screenshot). Im März hatte ich auch kurz über Forbes.com berichtet, die offensichtlich auch Perl einsetzen.

Das ist zwar nicht so wild wie die ganzen mysql-Warnungen (und andere Fehler) von PHP-Anwendungen (wie hier zum Beispiel), aber solche Fehlermeldungen sollten für den normalen User unsichtbar sein. Wer zuviele Fehlermeldungen ausgibt, zeigt dem geneigten Leser auch noch eventuelle Sicherheitslücken - egal in welcher Sprache die Anwendung geschrieben ist. Besser ist es, Fehler in die error.log zu schreiben und die regelmäßig zu analysieren.

Ich weiß, dass ich den Fehler auch noch ab und zu begehe, aber solche Beispiele erinnern mich immer wieder daran, so Sachen wie "use CGI::Carp qw(fatalsToBrowser)" nach der Entwicklung wieder rauszunehmen...

Thursday, August 09, 2007

Mastering Perl

Auf Amazon gibt es das Buch schon seit ein paar Wochen und eben habe ich auch die offizielle Presseinformation von O'Reilly bekommen:

"Mastering Perl" ist da! brian d foy hat das Buch geschrieben, das so eine Art "3. Teil" in der Reihe nach "Programming Perl" und "Intermediate Perl" ist. Es behandelt etliche Themen auch tiefergehender.

Ich werde es mir holen...

Aus der offiziellen Presseinformation:

5. Mastering Perl
------------------
brian d foy, Foreword by Randal L. Schwartz
First Edition July 2007
ISBN 978-0-596-52724-2
342 pages, broschiert, EUR 38.00

This is the third in O'Reilly's series of landmark Perl tutorials,
which started with Learning Perl, the bestselling introduction
that taught you the basics of Perl syntax, and Intermediate Perl,
which taught you how to create re-usable Perl software.
Mastering Perl pulls everything together to show you how to bend
Perl to your will.

Hier finden Sie eine ausfuehrliche Beschreibung:
http://www.oreilly.de/catalog/9780596527242/

Hier finden Sie ein Probekapitel des Buches:
http://www.oreilly.de/catalog/9780596527242/chapter/

Tuesday, August 07, 2007

EasyEclipse - IDE für Perl (und anderes)

Ich bin eben gerade über EasyEclipse gestolpert. Das ist ein Paket bestehend aus LAMP, Eclipse und - für Perl-Programmierer wichtig - EPIC. Da ist alles schon vorkonfiguriert. Vielleicht werde ich es mir mal anschauen, auch wenn ich grundsätzlich nicht besonders begeistert bin von Eclipse. Das ist mir zu aufgeblasen. Aber ich kenne viele Leute, die sehr gerne mit Eclipse arbeiten und für die könnte dieses Paket sehr nützlich sein.

Falls jemand schon Erfahrungen damit gemacht hat oder vorhat, in nächster Zeit das mal auszuprobieren wäre ich für einen Kommentar dankbar...

Monday, August 06, 2007

Keine Perl-Programmierer gefunden? Vielleicht selbst daran schuld...

Ich habe es schon mehrfach geschrieben, bei Thomas Fahle habe ich auch Postings dazu gesehen: Jede Menge Jobs für Perl-Programmierer und es scheint sich keiner zu finden, der diese Stelle ausfüllen will. Das kann mehrere Gründe haben:

Es gibt keine Perl-Programmierer mehr... Das kann ich kaum glauben, da die Perl-Community sehr aktiv ist und man doch auf etliche trifft, die Perl (zumindest einigermaßen) programmieren können.

Die Stellenausschreibung ist zu unbekannt... Das könnte durchaus sein. Ich durchforste relativ regelmäßig das Internet nach neuen Perl-Stellen, um diese dann bei Perl-Community.de einzustellen. Manchmal muss ich schon ewig suchen, bis ich so eine Stellenausschreibung gefunden habe. Vielleicht sollte man dann mal etwas Geld investieren, und die Stellenausschreibung irgendwo bewerben. Z.B. in der c't oder in $foo ;) oder über Google Adwords. Auch bei der diesjährigen YAPC::Europe gibt es eine "Jobmesse". Es gibt auch etliche kostenlose Möglichkeiten: In verschiedenen Foren wie Perl-Community.de oder Perl.de. Auch auf jobs.perl.org kann man so etwas posten. Netzwerke bilden wie bei XING oder LinkedIn und dort nach geeigneten Leuten suchen...

Es gibt genug Perl-Programmierer, aber keiner sucht einen neuen Job... Das könnte ich mir schon eher vorstellen. Die meisten Perl-Programmierer die ich kenne, haben einen Job und suchen nicht wirklich einen neuen Job. Bei einer sehr guten Gelegenheit, würde vielleicht der eine oder andere zugreifen. Doch dafür muss die Stellenanzeige auch dementsprechend gestaltet sein. Ein ganz guter Blog-Eintrag von Kirrily Robert verdeutlicht, wie es nicht unbedingt sein sollte.

Das ist alles keine Garantie dafür, einen guten Perl-Programmierer zu finden, aber es ist ein erster Schritt dorthin.

Wenn alles nichts hilft, sollte man vielleicht darüber nachdenken, das nötige Wissen intern vermitteln zu lassen über Schulungen und/oder eine entsprechende Ausbildung. Das bringt vielleicht nicht sofort was, dafür ist man langfristig auf der sicheren Seite. Das kurzfristige Loch kann zum Beispiel mit Freelancern gefüllt werden.

Neue Version von "kephra"

Herbert "lichtkind" Breunung hat eine neue Version seines - in Perl geschriebenen Editors - "kephra" online gestellt. Ich verwende diesen Editor für meine gesamten Programmierarbeiten und ich bin ziemlich zufrieden damit. Es fehlen noch ein paar Sachen bis zu einem "kompletten" Editor (Konsole um Programme laufen zu lassen, Anbindung an Debugger,...), aber der Editor ist auf einem sehr guten Weg...

Noch mehr Videos...

Nach den Videos von den Lightning Talks auf der OSCON, gibt es jetzt neuen "Fernsehstoff" für Perl-Programmierer!

Dave Cross hat vor ein paar Wochen ein Teach-In gehalten. Auf der Webseite von Dave sind die Vorträge zu finden, und von drei Teilen gibt es auch Videomitschnitte:

Wednesday, August 01, 2007

"Hey, wie machst Du Debugging?" - "De..was?"

Zu den wohl lästigsten Aufgaben beim Programmieren gehört wohl die Fehlersuche. Da ist man eigentlich schon fertig mit dem Programm oder ist mitten beim Programmieren und dann fällt einem auf: "Oh man, wieso steht da der Müll in der Variablen?" Und dann beginnt die lange Fehlersuche...

Meine Methode der Wahl ist es, mich mit unzähligen print- bzw. warn-Befehlen dem Fehler zu nähern. Mit dem Perl-Debugger kann ich nicht so wirklich viel anfangen. Vielleicht hilft mir in Zukunft die "Reference Card" für den Perl-Debugger weiter...