Sunday, February 17, 2008

Nachbetrachtung 10. Deutscher Perl-Workshop

Nach langer Pause in diesem Blog, komme ich endlich mal wieder dazu, etwas zu schreiben. Wie manche vielleicht wissen, war ich in der letzten Woche auf dem 10. Deutschen Perl-Workshop in Erlangen. Und jetzt möchte ich eine kurze Nachbetrachtung zu dem Ereignis liefern...

Ich bin schon montags in Erlangen angekommen, so dass ich auch genug Zeit hatte, um mir die Stadt etwas anzuschauen. Das ist das Tolle daran, dass der Perl-Workshop durch Deutschland wandert: Man kann immer wieder neue Städte und Leute kennenlernen. Am Montag habe ich aber nicht viel gemacht: Etwas durch die Innenstadt gelaufen, mir angeschaut, wo was ist, Buchhandel - dort zwei Bücher gekauft, Verpflegung geholt und dann abends ein Buch gelesen. Am Dienstag bin ich dann durch die ganze Stadt gelaufen um mir anzuschauen wo der Workshop stattfindet. Ich schaue es mir lieber am Tag vorher mal an, damit ich dann nicht morgens rumlaufe und den Workshop suche...

Der Workshop begann dann am Mittwoch früh mit einem Tutorial über XS. Marcus Holland-Moritz hat das ziemlich gut gemacht und ich habe wieder etwas mehr verstanden. So langsam wird es wohl mal Zeit, mich viel mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Ich konnte Marcus auch davon überzeugen, mal eine XS-Einführung für $foo zu schreiben.

Insgesamt war $foo ein großes Gesprächsthema für mich. Mich haben einige Leute angesprochen und wir haben uns über das Magazin unterhalten. Ich habe dabei einiges an Feedback bekommen, was ich natürlich auch wieder einfließen lasse...

Wie auf anderen Workshops waren die Vorträge sehr gemischt. Sowohl was die Themen anging als auch die Vortragenden. Meistens kann man aber sagen, dass Übung den Meister macht. Es sollte sich also jeder trauen, einen Vortrag vorzubereiten. Es kann ja für den Anfang ein Lightning Talk (5 Minuten) oder ein Kurzvortrag (10 Minuten) sein.

Eine tolle Sache war eine Führung durch das "Computermuseum" des Regionalen Rechenzentrums. Gert Büttner hat sich freundlicherweise bereiterklärt, an zwei Abenden die Teilnehmer durch die Räume zu führen. Dabei konnte man von alten "Schlepptops" bis hin zum neuen Hochleistungsrechner alles Mögliche bewundern. Ich fand es sehr interessant! Ein großer Dank an Herrn Büttner!

Nicht zu vergessen das "Social Event", das komplett von DATEV gesponsort wurde. Es ist schön, dass es bisher immer komplett unterschiedliche "Social Events" waren (jedenfalls auf den ich bisher war). Diesmal gab es neben dem Buffet Unterhaltung von der "wilden Hilde". Ohne so ein großzügiges Sponsoring wären "Social Event" und Workshop nicht möglich. Leider vergessen manche Unternehmen, dass Open Source Programme - die in den Unternehmen eingesetzt werden - von den Entwicklern lebt, die auch mal auf solche Workshops fahren.

Auch ich habe drei Vorträge gehalten - alle drei am letzten Tag -, wobei ich selten so "chaotisch" vorbereitet war. Der Ajax-Vortrag war so einigermaßen, aber in 20 Minuten kann man auch nicht wirklich auf die konkrete Umsetzung eingehen. Für meinen zweiten Vortrag hatte ich gar keine Folien vorbereitet und habe nur Selenium gezeigt. Ich denke, dass der Vortrag ganz gut angekommen ist, da ich dazu jede Menge Feedback bekommen habe. Einige kannten das Tool anscheinend noch nicht und dabei kann man damit herrlich Webanwendungen automatisiert testen. Als dritter und letzter Vortrag kam dann "Perl::Critic" ins Spiel; auch hier war die Resonanz ganz ok, wobei es hätte besser sein dürfen.

Wir von Frankfurt.pm haben uns dann noch dazu entschlossen, den nächsten Workshop auszurichten. Wo und wann der genau stattfindet, wird noch bekanntgegeben.

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