Monday, November 30, 2009

Frankfurter Perl-Community Workshop 2009

Am gerade vergangenen Wochenende (28./29.11.2009) gab es den jährlichen Frankfurter Perl-Community Workshop. Da ich die Nacht vom 28. auf 29. auf einem Einsatz verbracht habe, war ich nur Samstags da. Vielleicht berichtet ja einer der anderen Teilnehmer vom Sonntag...

Am Samstag haben wir um kurz nach 10 Uhr angefangen. Wir haben im Club Voltaire erstmal gemütlich aufgebaut und unsere Verpflegungsvorräte aufgebaut ;-) Max hat den Anfang mit den Vorträgen gemacht. Er hat als erstes über sein neuestes Modul "WWW::Mechanize::FireFox" berichtet. Damit kann man über Perl den Firefox fernsteuern und dank "MozRepl" (bzw. "MozRepl::RemoteObject") alles Mögliche aus JavaScript nutzen (mit bekannter Perl-Syntax).

Auch den zweiten Vortrag hat Max gehalten: Über das JavaScript-Framework jQuery, das ich auch sehr gerne einsetze. Anhand einer einfachen CGI-Anwendung hat Max gezeigt, wie man so eine einfache Anwendung "AJAXifizieren" kann.

Den Web 2.0-Bereich hat dann noch Roland ausgebaut, indem er gezeigt hat, wie man Tests für Webseiten auch für Laien organisiert bekommt: Testfälle in OpenOffice Calc organisieren und beschreiben, das mit Perl auslesen und daraus Selenium-Tests generieren. Ein nicht uninteressanter Ansatz, wenn Nicht-Programmierer Webseiten testen sollen.

Im Anschluss hat Erkan kurz von seinen Erfahrungen mit Memcached und das entsprechende Perl-Modul Cache::Memcached berichtet. Damit lassen sich viele Daten cachen und so z.B. die Anzahl der Datenbank-Zugriffe stark reduzieren. Gerade bei größeren Webanwendungen spielt Caching eine große Rolle.

Den längsten Vortrag hat dan Harald über "Natural Language Processing" gehalten. Da wurde vieles an Beispielen mit dem NLTK-Paket gezeigt... Ich fand das einen spannenden Vortrag, weil das ein Gebiet ist, mit dem ich mich noch gar nicht auseinandergesetzt habe.

Bevor ich gehen musste, habe ich dann angeregt, dass sich Frankfurt.pm ja um die Ausrichtung der YAPC::EU 2011 bewerben könnte. Wir werden uns dann im neuen Jahr entscheiden...

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