Monday, August 22, 2011

YAPC::EU 2011 - Tag 3

Leider dauert die YAPC nur drei Tage, das heißt, dass der letzte Tag anstand.

Nach der Eröffnung durch Andrew Shitov, stand die Keynot von Jesse Vincent, aktueller Pumpking von Perl, auf dem Plan. Er hat dabei über seine Pläne für die Zukunft von Perl 5 berichtet. Ich finde, er macht seinen Job als "Manager" sehr gut und es ist eine klarere Linie in die Perl Kernentwicklung gekommen.

Jesse möchte mehr Teile des Kerns in Module auslagern, damit die Wartbarkeit zunimmt. Die Programmierer werden es ihm danken. Außerdem möchte er Perl 5 fit machen, dass es zwei Distributionen gibt: Zum einen eine große Distribution, in der relativ viele Module schon mitgeliefert werden - so wie es zur Zeit auch schon ist - und zum anderen eine sehr schlanke Distribution, in der nur so viel mitgeliefert wird, dass Module von CPAN installiert werden können.
Aus dieser schlanken Distribution können dann andere Perl-Pakete/Perl-Distributionen gebaut werden. Z.B. ein Bio-Perl oder ein Web-Dev-Perl oder oder oder. Ich finde diese Idee sehr spannend.

Nach der Kaffeepause standen wieder die "normalen" Vorträge an. Heute habe ich mir diese Talks angeschaut:

  • ‎Introduction to writing readable and maintainable Perl‎ von Alex Balhatchet
  • ‎Introduction to the Dancer web application framework‎ von Job van Achterberg
  • ‎Running legacy mod_perl with Plack‎ von Peter Makholm
  • ‎‎I <3 my Community‎ von Mark Keating
  • Terms of endearment - the ElasticSearch query language explained‎ von Clinton Gormley
  • ‎ActiveState, Perl and the Cloud‎ von Ingy döt Net

Nach diesen Vorträgen stand die dritte und letzte Serie der Lightning Talks auf dem Plan. Diese Art von Vorträgen ist auch eine gute Möglichkeit, sich als Redner auszuprobieren und vielleicht auch mal das Thema anzutesten.

Anschließend gab es den "State of the Velociraptor" von Matt S Trout. Darin beschreibt er, was so alles im letzten Jahr in der Perl 5 Welt los war. Darin hat er auch gezeigt, wie "Idioten" und "Trolle" bei der Entwicklung helfen können: Indem man sich z.B. von den "Idioten" erklären lässt, was sie alles "blöd" finden und anders machen würden. So kann man sich Ideen für Verbesserungen holen.

Zum Abschluss hat Max noch Frankfurt als Ausrichter der nächsten YAPC::Europe präsentiert.

Mein Fazit: Es war wieder eine wunderbare Konferenz mit vielen alten und neuen Freunden. Ich habe einige gute Punkte für die Orga 2012 mitgenommen und auch etwas Verbesserungspotential ausgemacht.
Riga ist eine tolle Stadt - vor allem im Innenstadtbereich ist vieles restauriert und schön gemacht worden. Etwas außerhalb ist es nicht immer ganz so schön - aber dennoch interessant. Es lohnt sich dort hin zu fahren.

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